Modulgruppe Weiterbehandlungsmanagement


Einweisungsmanagement (EW)

Bild zu Einweisungsmanagement

Welches Krankenhaus für welche Indikation?

Im Jahr 2014 wurden 19 Millionen Patienten stationär in Krankenhäusern behandelt. Über die Hälfte von ihnen wurden von ihrem Haus- oder Facharzt eingewiesen. (Quelle: destatis.de). Die Qualität stationärer Behandlungen kann sich von Krankenhaus zu Krankenhaus massiv unterscheiden - gemessen an der durchzuführenden Therapie und Diagnostik. Daher kommt der Auswahl eines geeigneten Krankenhauses unter qualitativen und damit auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten hohe Bedeutung zu.

Entscheidungshilfe durch die Einweisungsmanagement-Schnittstelle

Einweisende Ärzte benötigen effiziente und qualitative Unterstützung für ihre  Entscheidungen, idealer Weise schon direkt bei ihrer Arbeit im  Arztinformationssystem. Für diese Unterstützung stellt die gevko die S3C-EW-Schnittstelle zur Verfügung.

Abhängig vom medizinischen Fall erhält der Arzt während der Verordnung einer  Krankenhausbehandlung Vorschläge für das am besten geeignete Krankenhaus. Die Basis dafür sind objektive Qualitätsgesichtspunkte. Darüber hinaus erhält der Arzt Unterstützung beim Ausfüllen des Einweisungsformulars. Er erfährt, welche  Voruntersuchungen und Dokumente für den stationären Aufenthalt notwendig sind.

Anwendung

Nach der Anamnese diagnostiziert ein Arzt bei seinem Patienten eine Hüftarthrose. Ergänzend zur Röntgenuntersuchung wird eine Sonographie durchgeführt. Dadurch stellt sich heraus, dass eine konservative Behandlung aufgrund der Schwere der Arthrose nicht ratsam ist und das Gelenk mit einer Hüftprothese stationär ersetzt  werden muss. Die S3C-EW-Schnittstelle schlägt dem Arzt in seinem AIS mehrere Krankenhäuser zur Behandlung vor - unter Berücksichtigung der individuellen  Patientendaten, der Diagnose und dem Wohnort des Patienten. Zeitgleich wird der Arzt auf Untersuchungen hingewiesen, die im Vorfeld noch durchzuführen sind.

Weiterhin assistiert die Schnittstelle beim Ausfüllen des Einweisungsformulars und gibt Hinweise auf die Formulare und Voruntersuchungen, die dem Patienten zur Aufnahme ins Krankenhaus mitzugeben sind. Dazu gehören der Arztbrief, Röntgenaufnahmen und Ultraschalluntersuchungen.

Zusätzlich stellt die S3C-EW-Schnittstelle für den Patienten alle relevanten  Informationen zur Operation zusammen und eine Liste aller Dinge, die er zur Aufnahme im Krankenhaus mitbringen muss, wie der Allergiepass, seine Versichertenkarte oder  Gehhilfe. Sämtliche Informationen können dem Patienten als Ausdruck zur Verfügung gestellt werden.

 
 

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  • S3C-Schnittstelle auf einen Blick

    Zur effizienten IT-Unterstützung von Selektivverträgen entwickelt die gevko die S3C-Schnittstelle. Damit etabliert sich ein IT-Standard, der es den Software-Herstellern ermöglicht, mit einmalig zu programmierenden Funktionen eine Vielzahl von Versorgungsverträgen in den Softwarelösungen der Leistungserbringer abzubilden.