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gevko
Leitbild
Leistungen
 
 

Die gevko GmbH stellt sich vor:

 
 

Als AOK-Tochter entwickeln wir IT-Lösungen für eine einfache, wirtschaftliche und flexi­ble Um­set­zung von Selektivverträgen in der gesetzlichen Krankenversicherung. In Zusammenarbeit mit Soft­ware­häusern, Krankenkassen und Ärzten un­ter­stützen wir die Vertragspartner dabei, ihre Versorgungsverträge pro­fes­sionell, sicher und effizient zu managen.

Im April 2011 als Geschäftsbereich der AOK Systems GmbH gegründet, wurde die gevko zum 01.07.2012 zur gevko GmbH - einer eigenen Gesellschaft unter dem Dach der AOK Beteiligungsgesellschaft mbH. Was aus einer Initiative der AOK entstand, findet heute kassenartenübergreifend Unterstützung.

Das  aus IT- und Versorgungsexperten bestehende Team setzt sich an den Standorten Berlin und Bonn dafür ein, eine qualitativ hochwertigere Gesundheitsversorgung mitzugestalten.

Die gevko programmiert keine Software. Sie entwickelt und veröffentlicht Spezifikationen (vereinfachend „Schnittstelle“ genannt) zur Abbildung von Versorgungs-/Selektivverträgen in Softwareprogrammen für Leistungserbringer (zum Beispiel für niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser, etc.). Die Schnittstelle wird unter dem Namen S3C (Selektivvertrag Standard Schnittstelle Consortium) geführt.

 
 

gevko – wir setzen Standards!

 
 

Ihre Gesundheit ist unser Anliegen!  Dafür entwickeln und etablieren wir kontinuierlich und kostendeckend kompetente und innovative Lösungen für ein qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem.

Für eine Versorgung, bei der der Patient im Mittelpunkt steht, stellen wir als neutraler und interessensausgleichender Berater und Lösungsanbieter Synergien zwischen allen beteiligten Akteuren im Gesundheitswesen her. Wir und unsere Produkte stehen für Verbindlichkeit, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit bei hoher, interdisziplinärer Fachkompetenz und schaffen damit Vertrauen in unser Team, unsere Aufgaben und Lösungen.

Voraussetzung hierfür ist eine offene und vertrauensvolle Kommunikation, ein wertschätzendes Miteinander auf Augenhöhe, das jederzeit auch Raum für Reflektion und Feedback bietet. Dies schafft auch die Voraussetzungen für Entwicklungen jedes Einzelnen sowie des Teams gleichermaßen. Eigenverantwortliches Handeln bei klaren Entscheidungswegen auf Basis gleichberechtigten Informationszugangs bildet eine wichtige Grundlage für unsere Zufriedenheit und Motivation.

 
 

Was leistet die gevko?

 
 

Spezifikation der S3C-Schnittstelle

Die S3C-Schnittstelle beschreibt, welche Inhalte ein Softwareprogramm in welcher Syntax und auf welche Weise im- oder exportieren und zu verarbeiten hat, um Versorgungsverträge abzubilden und zu unterstützen. Die Schnittstellenspezifikation ist damit quasi eine „Sprache“ zur Beschreibung von Vertragsinhalten.

Die Softwarehersteller der Leistungserbringer werden durch die Spezifaktion in die Lage versetzt, diese „Sprache“ selbstständig in ihren Softwareprodukten umzusetzen. Die „Sprache“ muss dabei grundsätzlich nur einmal programmiert werden und kann dann für unterschiedliche Versorgungsverträge genutzt werden.

Die Spezifikation der Schnittstelle erfolgt abstrakt, das heißt zur Programmierung sind keine Kenntnisse über konkrete Verträge erforderlich. Die Spezifikationen stehen den Softwareherstellern nach entsprechender Registrierung im Internetportal der gevko (http://www.gevko.de) kostenlos zur Verfügung.

Zertifizierung

Als Nachweis der korrekten Programmierung der S3C-Schnittstelle erfolgt eine Prüfung durch die gevko nach einem Prüfstandard. Wird die korrekte Umsetzung nachgewiesen, wird die Software entsprechend zertifiziert.

Um den Zertifizierungsaufwand für Softwarehersteller und gevko so gering wie möglich zu halten, wird die korrekte Umsetzung von Funktionen, nicht die einzelner Versorgungsverträge, zertifiziert. Eine zertifizierte Funkion kann dann für alle Verträge genutzt werden. Für die Softwarehersteller ist die Zertifizierung entgeltfrei.

Übersetzung von Verträgen in die Schnittstelle

„Plug & Play“ für Versorgungsverträge

Auf Basis der Spezifikationen können die konkreten Inhalte und Funktionserfordernisse von Versorgungsverträgen in die Schnittstelle „übersetzt“ werden. Zu den vertrags­spezifischen Informationen können beispielsweise die jeweiligen Teilnahmebedingungen, Ein‑ und Ausschlusskriterien, Abrechnungs­ziffern und -regeln sowie Vorgaben zur Daten­übermittlung und -verschlüsselung oder zum Verordnungs- und Versorgungsmanagement gehören.

Die gevko unterstützt bei Bedarf die Versorgungsvertragspartner beim „Übersetzen“ der versorgungs­vertraglichen Regelungen in den technischen Standard der Schnittstelle, sowie bei der Bereitstellung dieser Informationen für die Softwarehersteller.

Ist eine Software entsprechend zertifiziert, kann sie nach dem Prinzip „Plug & Play“ unkompliziert eine Vielzahl von „übersetzten“ Versorgungsverträgen abbilden. Arzt und Praxispersonal können weiter mit der gewohnten Praxissoftware arbeiten. Zusätzlich werden sie dann aber auch im Bereich der Selektivverträge unterstützt, zum Beispiel bei der Verwaltung von Teilnehmern, der Abrechnung von vertraglichen Leistungen, bei vereinbarten Aktivitäten im Bereich des Versorgungsmanagements und ggf. auch bei der vertragsgemäßen Datenüber­mittlung.

Wichtig: Die gevko definiert nur den technischen Standard und übersetzt nach Auftrag Verträge in diesen Standard. Sie ist nicht für die Vertragsinhalte oder Datenflüsse verantwortlich. Diese Festlegungen obliegen alleine den Versorgungsvertragspartnern. Sie bestimmen Versorgungsinhalt, zu übermittelnde Daten, Datenwege und Dienstleister.

Die im Auftrag der Kunden „übersetzten“ Verträge stellt die gevko auf ihrem Portal den registrierten Herstellern von Software zur Verfügung. Die Softwarehersteller können dann die vertragsspezifischen Informationen und Funktionen den jeweiligen Arztpraxen über die etablierten Wege als Update bereit stellen.

gevko Veranstaltungen

Hier finden Sie in Kürze die nächste gevko-Veranstaltung!